Wolfgang Buthe
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RE: Pressekonferenz und Fahrerinterviews - RoC Albi 2006
Herr Buthe , Gl?ckwunsch zu Ihrem 2. Sieg nach dem 3. Saisonrennen .
Die Saison beginnt nach Ihren Vorstellungen ?
Danke, mit der Punkteausbeute k?nnen wir im Team sehr zufrieden sein.
Ferrari hat mit dem Auto einen tollen Job gemacht . Es war ein Vergn?gen
das Rennen zu fahren.
Kein Wort zu dem sp?ten Tankstop ?
Ich kann dem Team keinen Vorwurf machen. Vermutlich h?tte es auch ohne Splash in Runde 47 gereicht. Der Vorspung auf Jeroen, den ich in dieser Situation noch im Rennen sah, denn ich wurde ?ber seine DQ nicht informiert, war ca . 12-14 Sekunden hinter mir. Runde 47 h?tte ich noch mit vollem Speed fahren k?nnen. Ich hatte Zweifel wieviel Zeit mich Runde 48 mit stotterndem Motor gekostet h?tte. Im Nachhinein glaube,da? ich weniger Zeit als beim Boxenstop verloren h?tte. Aber ich konnte die Situation nicht 100%tig einsch?tzen.
Wie sehen sie die Disqualifikation von Goedhart ?
Kann nicht viel dazu sagen. Sein Man?ver in der Spitzkehre konnte mir nicht gefallen. Vermutlich hat die Rennleitung deshalb eine Stop-and-Go
verf?gt, die Jeroen nicht innerhalb von drei Runden durchgef?hrt hat. Damit w?re er gut platziert im Rennen geblieben.
Jedenfalls war es f?r die Zuschauer, die die Entscheidung der Rennleitung nicht wissen konnten ein spannendes Duell !?
Ja , die werden ihren Spa? gehabt haben !
Wie sehen Sie das Qualifiing und den Rennverlauf ?
Ist gut gelaufen ! Leider hatten wir vor dem Qualifiing extreme technische Probleme zu l?sen, die erst in letzter Sekunde bew?ltigt waren. Trotzdem hatte ich nicht erwartet ?berhaupt das Ziel zu sehen.
Position 2 ging ok unter diesen Umstanden, obwohl tiefere 10er Zeiten m?glich waren, habe ich noch eine 1:11,15 geschafft und um einen wimpernschlag Simon mit einer Hundertstel schlagen k?nnen.
Jeroen's Pole hat mich bei den j?ngsten Ergebnissen nicht ?berrascht.
Ihre Tankstrategie war aber ?berraschend . wie kam es dazu ?
Manchmal mu? man halt tun , was eigentlich nicht zu erwarten ist. Es geht nicht nur darum schnell zu fahren , sondern die Gegner taktisch zu verunsichern. Ausserdem habe ich mich mit vollem Tank sicher gef?hlt.
Ich wollte einfach keine Fehler machen und nah an der Spitze dran bleiben. Das war gar nicht schlecht, denn ich mu?te mich nicht verkrampft gegen Jeroens Angriffe wehren, da ich noch einen Joker in der Tasche hatte ( grinzt ) .
Danke f?rs Interview !
Mhh, (stellt das Glas mit dem Isodrink ab ) Danke auch !
"Man sp?rt es, wenn man nach langer Fahrt von der Landstra?e abbiegt und den schwarzen Asphalt des Ringes unter den Reifen hat; da ist irgend etwas anders !"
Wolfgang Graf Berghe von Trips
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| 09.02.2006 17:42 PM |
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